Samstag, 23. Februar 2008
Bäume sind Lebewesen, die wie wir aus den unterschiedlichsten Gründen sterben: Sie können aufgrund ihres Alters sterben, durch einen Pilzbefall oder Erkrankungen, aber auch durch Stürme.
Wenn ein Baum abgängig ist, dann prüft die forstverwaltung zunächst, ob von dem Baum eine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit oder von Nutzungsrechten ausgeht. Ist das nicht der Fall, so bleibt der Baum zunächst, wo er ist, da Totholz ein wichtiger Bestandteil im ökologischen Gleichgewicht darstellt.
Aber früher oder später muss der abgängige Baum entnommen werden. Dann pflanzt die Forstverwaltung an derselben Stelle einen neuen, jungen Baum, der dann die Rolle seines Vorgängers übernimmt.
Wenn an einem solchen Baum Grabnutzungsrechte bestehen, aber noch keine Beisetzung erfolgt ist, bietet der Ruhepark Lehmkuhlen den Nutzungsberechtigten an, sich alternativ einen anderen Baum auszusuchen.